30.04.2017Höhe
ü. NN
ZeitTemperatur (°C)Nieder-
schlag
Luft-
feuchte
Luft-
druck
Wind
StationaktuellMinimumMaximumaktuellMaximum
Allmendingen541 m01:100,70,7 (01:05)1,6 (15:50)0,0 l/m²87%1016,10,0 km/h (0 Bft) SO20,9 km/h (4 Bft) SW (11:55)
Altshausen574 m01:111,21,1 (01:11)2,4 (00:00)0,0 l/m²86%1014,61,6 km/h (1 Bft) O8,0 km/h (2 Bft) O (01:05)
Amstetten-Reutti663 m01:101,61,6 (01:10)2,1 (17:15)0,0 l/m²90%1015,73,2 km/h (1 Bft) O25,7 km/h (4 Bft) S-SO (13:20)
Aulendorf570 m01:103,53,4 (01:10)3,8 (00:32)0,0 l/m²77%1014,84,8 km/h (1 Bft) NO12,9 km/h (3 Bft) N-NO (00:56)
Bad Schussenried572 m01:102,12,1 (01:10)2,7 (00:00)0,0 l/m²86%1014,10,0 km/h (0 Bft) O-SO1,6 km/h (1 Bft) O-SO (00:50)
Bergatreute615 m01:103,43,4 (01:10)4,2 (00:10)0,0 l/m²75%1015,70,0 km/h (0 Bft) O-NO0,0 km/h (0 Bft) NO (00:00)
Biberach (Riss)533 m00:502,72,5 (00:20)3,2 (00:00)0,0 l/m²85%1016,54,3 km/h (1 Bft) N7,6 km/h (2 Bft) N-NO (00:50)
Bodnegg-Rotheidlen677 m01:053,43,4 (01:05)4,3 (00:00)0,0 l/m²73%1015,73,2 km/h (1 Bft) NO3,2 km/h (1 Bft) NO (00:50)
Burgrieden523 m01:104,74,6 (00:45)5,0 (00:05)0,0 l/m²72%1015,88,0 km/h (2 Bft) O11,3 km/h (2 Bft) O-NO (00:50)
Burgrieden-Hochstetten510 m01:101,91,2 (05:46)2,3 (13:50)0,0 l/m²89%1016,44,8 km/h (1 Bft) S-SO14,5 km/h (3 Bft) W-SW (10:20)
Ebersbach579 m01:105,15,1 (01:05)6,3 (00:00)0,0 l/m²71%1016,34,8 km/h (1 Bft) O-NO11,3 km/h (2 Bft) NO (00:25)
Ebersbach-Boos605 m01:104,84,8 (01:10)5,9 (00:00)0,0 l/m²70%1016,314,5 km/h (3 Bft) O-NO17,7 km/h (3 Bft) O-NO (00:55)
Ebersbach-Menzenweiler661 m01:104,74,7 (01:05)5,7 (00:00)0,0 l/m²71%1016,119,3 km/h (3 Bft) O-NO19,3 km/h (3 Bft) O-NO (01:00)
Erlenmoos645 m01:103,73,7 (01:10)4,7 (00:00)0,0 l/m²80%1015,88,0 km/h (2 Bft) O12,9 km/h (3 Bft) O (01:00)
Ertingen569 m01:102,82,8 (01:10)4,3 (00:00)0,0 l/m²78%1015,51,6 km/h (1 Bft) NO3,2 km/h (1 Bft) NO (00:45)
Friedrichshafen405 m01:104,94,9 (05:50)5,8 (19:30)0,0 l/m²72%1015,86,4 km/h (2 Bft) N-NO14,5 km/h (3 Bft) S-SW (13:00)
Furkajoch (AT)1630 m01:002,31,7 (00:45)2,3 (00:05)0,0 l/m²46%1014,720,9 km/h (4 Bft) O20,9 km/h (4 Bft) O (01:00)
Günzburg443 m01:102,32,3 (01:10)3,9 (00:00)0,0 l/m²88%1013,90,0 km/h (0 Bft) SO0,0 km/h (0 Bft) SO (00:00)
Höchsten802 m01:104,74,6 (00:50)5,2 (00:00)0,0 l/m²61%1014,022,5 km/h (4 Bft) N-NO24,1 km/h (4 Bft) NO (00:20)
Horgenzell618 m01:105,04,9 (01:05)5,9 (00:00)0,0 l/m²62%1014,00,0 km/h (0 Bft) NO0,0 km/h (0 Bft) NO (00:00)
Hoßkirch632 m01:100,4-1,1 (01:00)1,2 (00:00)0,0 l/m²89%1015,53,2 km/h (1 Bft) O3,2 km/h (1 Bft) O (00:00)
Isny im Allgäu695 m01:10-0,7-0,7 (01:10)2,6 (00:20)0,0 l/m²90%1015,60,0 km/h (0 Bft) O3,2 km/h (1 Bft) O (00:55)
Kappel-Grafenhausen163 m01:056,16,1 (06:40)7,4 (18:40)0,0 l/m²78%1013,40,0 km/h (0 Bft) N14,5 km/h (3 Bft) N-NW (14:10)
Kirchberg an der Iller584 m01:103,23,2 (02:00)3,9 (19:05)0,0 l/m²79%1008,40,0 km/h (0 Bft) NW14,6 km/h (3 Bft) W-NW (14:40)
Kißlegg-Staibshof709 m01:104,44,4 (01:10)4,7 (00:00)0,0 l/m²69%1016,24,8 km/h (1 Bft) O-NO14,5 km/h (3 Bft) O-SO (00:40)
Kressbronn398 m01:124,74,7 (01:06)5,9 (00:00)0,0 l/m²79%1014,46,4 km/h (2 Bft) NO9,7 km/h (2 Bft) NO (00:40)
Kreuzthal-Steinbergalm930 m01:102,72,2 (00:40)3,0 (01:10)0,0 l/m²92%1019,02,5 km/h (1 Bft) O-NO13,7 km/h (3 Bft) N (00:00)
Kreuzthal-Steinberggipfel1040 m01:003,53,3 (00:50)3,7 (01:00)-78%1019,015,5 km/h (3 Bft) O35,3 km/h (5 Bft) S (00:10)
Kristberg im Montafon (AT)1425 m01:100,90,7 (00:30)1,7 (00:05)0,0 l/m²55%1017,23,2 km/h (1 Bft) N-NO8,0 km/h (2 Bft) N-NO (00:15)
Laupheim500 m01:102,82,8 (00:55)5,9 (00:00)0,0 l/m²85%1015,61,6 km/h (1 Bft) O-SO6,4 km/h (2 Bft) O-SO (00:00)
Leutkirch-Heggelbach670 m01:102,52,4 (00:20)2,6 (00:00)0,0 l/m²78%1015,10,0 km/h (0 Bft) N-NO4,8 km/h (1 Bft) N (00:05)
Lindau-Stadt412 m01:104,14,1 (06:25)4,7 (14:45)0,0 l/m²82%1015,26,4 km/h (2 Bft) N-NO17,7 km/h (3 Bft) SO (04:50)
Maierhöfen im Allgäu733 m01:102,62,6 (01:05)4,5 (00:00)0,0 l/m²85%1016,11,6 km/h (1 Bft) O14,5 km/h (3 Bft) O-SO (00:40)
Maselheim-Sulmingen548 m01:102,31,9 (02:00)2,5 (17:40)0,0 l/m²82%1017,14,8 km/h (1 Bft) SO24,1 km/h (4 Bft) SW (02:35)
Mindelheim-Apfeltrach620 m01:11-0,4-0,4 (01:06)0,9 (15:16)0,0 l/m²88%1017,00,0 km/h (0 Bft) O-SO17,7 km/h (3 Bft) O-NO (16:35)
Neukirch570 m01:103,23,2 (04:20)3,4 (18:10)0,0 l/m²79%1015,90,0 km/h (0 Bft) O-NO0,0 km/h (0 Bft) N (02:00)
Ochsenhausen613 m01:100,90,9 (01:05)1,8 (00:00)0,0 l/m²82%1015,90,0 km/h (0 Bft) O-NO0,0 km/h (0 Bft) O-NO (00:00)
Ostrach619 m01:05-0,3-0,3 (05:05)0,6 (16:55)0,0 l/m²90%1014,51,6 km/h (1 Bft) O17,7 km/h (3 Bft) O-SO (14:35)
Ravensburg428 m01:104,44,4 (01:10)5,3 (00:00)0,0 l/m²75%1015,36,4 km/h (2 Bft) N-NO11,3 km/h (2 Bft) N-NO (00:00)
Reichenbach an der Fils343 m01:103,93,9 (01:10)4,9 (00:00)0,0 l/m²82%1017,71,6 km/h (1 Bft) O-NO16,1 km/h (3 Bft) O-NO (00:25)
Reinstetten559 m01:100,0-0,4 (01:00)0,7 (00:00)0,0 l/m²90%1016,31,6 km/h (1 Bft) S3,2 km/h (1 Bft) S (00:25)
Riedlingen530 m01:102,12,1 (01:10)3,6 (00:00)0,0 l/m²87%1015,83,2 km/h (1 Bft) O4,8 km/h (1 Bft) O (00:10)
Rißtissen489 m01:103,33,3 (01:10)4,9 (00:00)0,0 l/m²84%1013,60,0 km/h (0 Bft) O-SO0,0 km/h (0 Bft) O-SO (00:00)
Schemmerhofen520 m01:101,21,2 (01:10)2,6 (00:00)0,0 l/m²89%1015,70,0 km/h (0 Bft) O1,6 km/h (1 Bft) O (01:00)
Silbertal im Montafon (AT)884 m01:100,90,9 (01:10)1,5 (00:00)0,0 l/m²91%1016,80,0 km/h (0 Bft) O1,6 km/h (1 Bft) O (00:00)
Tettnang466 m01:105,85,7 (00:50)6,7 (00:00)0,0 l/m²70%1014,411,3 km/h (2 Bft) O14,5 km/h (3 Bft) O-SO (00:15)
Tuttlingen662 m01:10-1,5-1,5 (01:10)-0,1 (00:00)0,0 l/m²88%1016,30,0 km/h (0 Bft) N-NO3,2 km/h (1 Bft) N-NW (00:15)
Waldburg707 m01:103,93,9 (00:55)4,9 (00:00)0,0 l/m²71%1015,79,7 km/h (2 Bft) O-NO14,5 km/h (3 Bft) NO (00:35)
Waltenhofen im Allgäu720 m01:10-0,6-0,9 (01:00)0,2 (00:00)0,0 l/m²95%1015,51,6 km/h (1 Bft) N1,6 km/h (1 Bft) N (01:10)
Wangen im Allgäu569 m01:101,81,8 (01:10)3,2 (00:00)0,0 l/m²86%1014,51,6 km/h (1 Bft) N-NO3,2 km/h (1 Bft) N-NO (01:00)
Wangen-Epplings569 m01:10-0,2-0,2 (01:04)0,8 (00:00)0,0 l/m²92%1016,24,8 km/h (1 Bft) S-SO4,8 km/h (1 Bft) SO (00:15)
Weingarten500 m01:103,33,1 (00:10)3,7 (00:35)0,0 l/m²80%1015,61,6 km/h (1 Bft) O4,8 km/h (1 Bft) O (00:15)
 
Siebenschläfertag - richtungweisend für den Hochsommer?
So wie das Wetter am 27. Juni, dem Siebenschläfertag ist, so soll es auch im Wesentlichen den Hochsommer hindurch sein. "Wenn es an Siebenschläfer regnet, ist man sieben Wochen mit Regen gesegnet" oder "Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag", lauten die wohl bekanntesten Wettersprüche zu diesem richtungweisenden Lostag im bäuerlichen Jahreskalender. Die Erfahrung zeigt, dass tatsächlich häufig um den 27. Juni herum die Weichen für den Sommer gestellt werden. Allerdings ist dabei nicht nur das Wetter am Siebenschläfertag entscheidend, sondern die Witterung zwischen dem 24. Juni und dem 10. Juli. Herrscht in diesem Zeitraum zumeist feucht-kühles Westwindwetter, dann folgt mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein mieser Sommer. Überwiegt dagegen Hochdruckeinfluss, dann stellt sich bis in den September hinein wiederholt trocken-warmes Schönwetter ein.

Bauernregeln - besser als der Computer?
Für die einen sind die Bauernregeln zuverlässiger als jede computergestützte Wetteranalyse, andere lehnen sie kategorisch ab und nennen sie überlieferte Relikte aus der Zeit des Aberglaubens. Bäuerliche Wettersprüche, die sich auf Großwetterlagen beziehen, die ganz Mitteleuropa betreffen, sind jedoch durchaus zuverlässig, wenn auch manchmal widersprüchlich. Schon vor Jahrhunderten haben die Bauern, neben den Mönchen die ersten Wetterbeobachter, erkannt, dass sich zu bestimmten Zeiten jährlich wiederkehrende Wetterlagen einstellen und daraus Witterungsregelfälle abgeleitet. So droht beispielsweise im Juni mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Kälterückfall, die sprichwörtliche 'Schafskälte'. Sie spiegelt sich, ebenso wie die anderen bekannten Witterungsregelfälle wie Eisheilige, Hundstage, Altweibersommer, Weihnachtstauwetter, in den so genannten 'Lostagen' wider, die als Merktage für bestimmte Wetterentwicklungen anzusehen sind. Aber auch hier gilt, nicht das Kalenderdatum ist entscheidend, sondern der Zeitraum um diesen Lostag herum. So können die Eisheiligen ohne weiteres bereits Anfang Mai oder erst zum Monatsende hin auftreten.
Ganz anders verhält es sich mit den bäuerlichen Wetterweisheiten, die vor Ort entstanden sind. Diese Merkregeln beziehen sich auf lokale oder regionale Besonderheiten, die, in Reimform gebracht, zunächst mündlich überliefert und später, wahllos gesammelt, in Büchern veröffentlicht wurden. Dabei lässt sich heute kaum mehr nachvollziehen, wo sie entstanden sind. Diese Bauernregeln sind aber nur für die Region zutreffend, aus der sie stammen.

Gregorianische Kalenderreform
Mit der Datierung der bäuerlichen Wettersprüche ist es ohnehin so eine Sache, denn durch den Gregorianischen Kalender, der 1582 den bis dahin gültigen Julianischen Kalender abgelöst hat, verschieben sich auch die Lostage der Bauernregeln, die vor dieser Reform entstanden sind, um elf Tage.

Hundertjähriger Kalender - Aberglaube und Faszination
Mehr noch als an den Bauernregeln scheiden sich am 100-jährigen Kalender die Geister. Die einen schwören auf ihn, für die anderen ist er schlichtweg Humbug. Herausgeber dieses Kalenders ist ein geschäftstüchtiger Apotheker und Kaufmann aus Nürnberg. Er stützte sich dabei auf wetterkundliche Aufzeichnungen eines fränkischen Abtes, namens Mauritius Knauer, der im 17. Jahrhundert in einem Kloster bei Bamberg gelebt hat. Jedem der sieben damals bekannten Planeten (Merkur, Mond, Saturn, Jupiter, Mars, Sonne und Venus) wies er eine eigene spezifische Witterung zu. In der Annahme, dass sich das Wetter alle sieben Jahre wiederhole, schrieb er mit bescheidenen Mitteln sieben Jahre lang das Wettergeschehen im Frankenland auf. Heute weiß man aber, dass es noch weitere Planeten gibt: Uranus, Neptun und Pluto. Als der findige Kaufmann diese Unterlagen in die Hand bekam, witterte er das Geschäft seines Lebens. Diese Wetterbeobachtungen sind für die Ewigkeit bestimmt, dachte er sich und erweiterte die sieben Jahre Wetteraufzeichnungen zu einem 100-jährigen Kalender. Beim Druck wurden ganze Seiten verwechselt, Texte verschoben und willkürlich geändert. Trotzdem findet der 'Hundertjährige' heute, übersetzt in beinahe alle Sprachen der Welt, in Japan und Nordamerika genauso überzeugte Anhänger wie im Alpenraum oder im Zentralmassiv. Letztendlich bringt er es aber lediglich auf eine Treffsicherheit von etwas mehr als 50 Prozent. Da sind die Wettervorhersagen der viel gescholtenen Meteorologen doch allemal genauer.

 
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roland roth
 
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