Monatsansicht der Wetterstatistik für November 2005
| Temperatur | Minima: -11,0°C (27.) | Maxima: 18,8°C (03.) | Amplitude: 29,8°C | Mittelwert: 2,52°C | |
|---|---|---|---|---|---|
| Temperaturminimum | ≥ 5°C: 4 Tage | ≥ 10°C: 0 Tage | ≥ 15°C: 0 Tage | ≥ 20°C: 0 Tage | |
| Temperaturmaximum | ≥ 10°C: 9 Tage | ≥ 15°C: 2 Tage | ≥ 20°C: 0 Tage | ||
| Luftfeuchtigkeit | Minima: 53% (23.) | Maxima: 100% (13 Tage) | Amplitude: 47% | Mittelwert: 91,0% | |
| Luftdruck | Minima: 993 hPa (25.) | Maxima: 1035 hPa (10.) | Amplitude: 42 hPa | Mittelwert: 1017,4 hPa | |
| Niederschlag | ≥ 10mm: 0 Tage | ≥ 2,5mm: 5 Tage | ≥ 1mm: 8 Tage | ≥ 0,1mm: 18 Tage | Gesamt: 31,1 mm |
| Höchste Niederschläge |
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| Tageskategorien | Sommertage: 0 | Hitzetage: 0 | Frosttage: 15 | Eistage: 2 | Kalte Tage (≥ -10°C): 1 |
| Tage mit Schneefall: 13 | Tage mit Schneedecke: 12 | Tage mit Hagel: 0 | Tage mit Graupel: 3 | Höchste Schneehöhe: 8 cm (29.) | |
| Tage mit Gewitter: 0 | Tage mit Glatteis: 0 * | Tage mit Eisglätte: 0 * | Tage mit Schneeglätte: 0 * | ||
| Tage mit Reif: 4 | Tage mit Raureif: 2 | Tage mit Tau: 10 | Tage mit Föhn: 0 * | Tage mit Föhn am Alpenrand: 0 * | |
| Heitere Tage: 0 | Trübe Tage: 15 | Tage mit Nebel: 16 | Tage mit Alpensicht: 6 | ||
| Mittlere Bedeckung | 6,22 Achtel = 77,8% | ||||
| Sonnenscheindauer | 57,6 Stunden | ||||
| Min. Erdbodentemp. | -10,7°C (20.) | ||||
| Wind Maximum | 6,0 Bft (2 Tage) | ||||
| Wind Mittelwert | 1,26 Bft | ||||
| Höchste Windstärken | WS 0 oder 1: 10 | WS 6 oder mehr: 2 | WS 8 oder mehr: 0 | ||
| Windverteilung | Windstille: 32%; Südwest: 19%; Süd: 16%; Nordost: 11%; Nordwest: 7%; Nord: 6%; Südost: 4%; West: 4%; Ost: 1% | ||||
| 02. | n0-vm mäßiger bis starker BN, der sich gg. 9.30 Uhr rasch auflöst. Tagsüber ztw. leichter bis mäßiger Föhn am Alpenrand |
|---|---|
| 03. | In der Früh leichter BN, spätnachmittags Alpensicht. In Teilen Deutschlands, so unter anderem in Düsseldorf, Würzburg und Freiburg werden die höchsten Novembertemperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen registriert. In Karlsruhe (Beobachtungsbeginn: 1876) wird der bisherige Spitzenwert vom 03.11.70 von 20,7°C um 0,8 Grad übertroffen. |
| 04. | fr-7.45 Uhr ztw. leichter bis mäßiger BN |
| 05. | Abends aufkommender BN |
| 06. | n-vm mäßiger bis starker BN, der sich gg. 12.00 Uhr in HN umwandelt.
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| 07. | abd-v24 zunehmend mäßiger bis starker BN
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| 08. | n0-vm mäßiger bis starker BN, der sich gg. 9.15 Uhr rasch auflöst und abends erneut bildet.
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| 09. | n0-fr mäßiger bis starker BN, der sich gg. 8.15 Uhr lichtet und zeitweise auflockert, sich aber erst gg. 14.00 Uhr vollständig auflöst, um sich in den Abendstunden erneut zu bilden.
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| 10. | Anhaltender leichter bis starker BN, der am Nachmittag vorübergehend in HN übergeht.
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| 11. | Mäßiger bis starker BN, der am Nachmittag in HN übergeht und sich gg. 19.00 Uhr rasch auflöst, wobei sich jedoch gleichzeitig verbreitet, gebietsweise sogar ungewöhnlich dichter (Sichtweiten zum Teil unter 20 Meter!), meist jedoch nur flacher BN bildet.
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| 12. | n-vm, ztw. mäßiger bis starker, meist jedoch flacher BN, der sich gg. 9.15 Uhr rasch auflöst, und sich gg. 21.15 Uhr erneut bildet. Tagsüber am Alpenrand aufkommender Föhn. Um 20.31 Uhr wird in der Nordwestschweiz ein Erdbeben der Stärke 4,4 verzeichnet. Das Zentrum des Bebens liegt im Kanton Aargau, in der Region Brugg-Laufenburg, in einer Tiefe von rund 20 Kilometern. Es werden nur geringe Sachschäden verzeichnet.
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| 13. | n-vm mäßiger bis starker BN, der gg. 10.30 Uhr in HN übergeht und sich am späten Vormittag und in der Mittagszeit vorübergehend ein wenig auflockert. Abends geht der HN wieder in BN über.
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| 14. |
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| 15. | n0-vm leichter BN, der sich gg. 9.00 Uhr in HN umwandelt und gg. 11.00 Uhr rasch auflöst. abd-v24 ztw. großer Halo-Mondring
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| 17. |
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| 19. | n0-fr mäßiger bis starker, aber zumeist flacher BN, der sich gg. 8.30 Uhr rasch auflöst. |
| 20. |
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| 21. | Starke Schneefälle behindern ab den frühen Vormittagsstunden den Verkehr. Besonders betroffen sind die Landkreise Biberach und Ravensburg. Im Landkreis Ravensburg werden allein zwischen 10 und 13 Uhr 25 Verkehrsunfälle registriert. Vor allem an den Steigungen kommt der Verkehr zeitweise völlig zum Erliegen. Im Landkreis Biberach werden in der Zeit zwischen 10.30 und 11.30 Uhr zwölf Unfälle von der Polizei aufgenommen.
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| 23. | HN, der sich am späten Vormittag zögernd auflockert, aber erst gg. 15.30 Uhr rasch auflöst. |
| 27. | fr-vm leichter bis mäßiger BN, der sich gg. 9.45 Uhr rasch auflöst. An diesem Wochenende legen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen heftige Schneefälle und Eisregen den Verkehr lahm. Bei rund 2000 Unfällen werden 140 Menschen verletzt. 250.000 Menschen sind zeitweise, rund 65.000 Menschen sogar mehrere Tage lang ohne Strom. Zahlreiche Strommasten brechen wie Streichhölzer. Die Schäden gehen in die Millionen. Gebietsweise fällt so viel Schnee wie seit über 100 Jahren nicht mehr. Besonders betroffen ist das Münsterland. Hier werden binnen 24 Stunden 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee verzeichnet. In den Kreisen Borken und Steinfurt wird Katastrophenalarm ausglöst.
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| 28. | Erstmals seit Menschengedenken hat ein tropischer Wirbelsturm ("Delta") die Kanaren erreicht. Er fordert 19 Todesopfer und verursacht enorme Schäden. 300.000 Menschen sind vier Tage lang ohne Strom. |
| 29. | n0-ca.9.15 Uhr leichter BN. Gegen 21.15 Uhr erneut aufkommender mäßiger BN. Im Münsterland sind immer noch Zehntausende ohne Strom. |
| 30. | Im Münsterland sind noch zweitausend Menschen ohne Strom. |
* erst seit 2010 verfügbar
Stand: 18.01.2026 - 04:02 Uhr
12 n-m
01 fr, ztw.
fl1 ca.12.00-15.10