Monatsansicht der Wetterstatistik für August 2005
| Temperatur | Minima: 5,3°C (09.) | Maxima: 28,4°C (31.) | Amplitude: 23,1°C | Mittelwert: 15,91°C | |
|---|---|---|---|---|---|
| Temperaturminimum | ≥ 5°C: 31 Tage | ≥ 10°C: 21 Tage | ≥ 15°C: 0 Tage | ≥ 20°C: 0 Tage | |
| Temperaturmaximum | ≥ 10°C: 31 Tage | ≥ 15°C: 31 Tage | ≥ 20°C: 18 Tage | ||
| Luftfeuchtigkeit | Minima: 28% (11.) | Maxima: 98% (3 Tage) | Amplitude: 70% | Mittelwert: 78,9% | |
| Luftdruck | Minima: 1010 hPa (22./25.) | Maxima: 1026 hPa (3 Tage) | Amplitude: 16 hPa | Mittelwert: 1018,0 hPa | |
| Niederschlag | ≥ 10mm: 4 Tage | ≥ 2,5mm: 9 Tage | ≥ 1mm: 13 Tage | ≥ 0,1mm: 14 Tage | Gesamt: 98,8 mm |
| Höchste Niederschläge |
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| Tageskategorien | Sommertage: 6 | Hitzetage: 0 | Frosttage: 0 | Eistage: 0 | Kalte Tage (≥ -10°C): 0 |
| Tage mit Schneefall: 0 | Tage mit Schneedecke: 0 | Tage mit Hagel: 0 | Tage mit Graupel: 0 | Höchste Schneehöhe: n/a | |
| Tage mit Gewitter: 1 | Tage mit Glatteis: 0 * | Tage mit Eisglätte: 0 * | Tage mit Schneeglätte: 0 * | ||
| Tage mit Reif: 0 | Tage mit Raureif: 0 | Tage mit Tau: 16 | Tage mit Föhn: 0 * | Tage mit Föhn am Alpenrand: 0 * | |
| Heitere Tage: 6 | Trübe Tage: 9 | Tage mit Nebel: 4 | Tage mit Alpensicht: 6 | ||
| Mittlere Bedeckung | 4,71 Achtel = 58,9% | ||||
| Sonnenscheindauer | 201,8 Stunden | ||||
| Min. Erdbodentemp. | 1,8°C (09.) | ||||
| Wind Maximum | 6,0 Bft (4 Tage) | ||||
| Wind Mittelwert | 1,51 Bft | ||||
| Höchste Windstärken | WS 0 oder 1: 7 | WS 6 oder mehr: 4 | WS 8 oder mehr: 0 | ||
| Windverteilung | Windstille: 20%; Nord: 16%; West: 13%; Nordost: 12%; Nordwest: 12%; Südwest: 12%; Süd: 11%; Ost: 2%; Südost: 2% | ||||
| 01. |
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| 03. |
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| 04. |
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| 05. |
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| 07. | Cb-1, 15.08-15.13 (SW), Cb-2, 20.50-21.28 (E-SE). Bei einem heftigen Regen- und Hagelschauer kommt es auf der A 96 bei Altmannshofen (Aichstetten) gegen 21.30 Uhr zu einer Massenkarambolage, bei der ein Autofahrer ums Leben kommt. |
| 09. |
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| 10. |
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| 11. |
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| 12. |
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| 14. | abd Wetterleuchten von SW-S |
| 17. |
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| 18. | n0 bis 10.30 HN, abd-v24 Wetterleuchten von SE nach W
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| 19. |
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| 20. | n0-fr zeitweise leichter BN |
| 21. | ca.7.00-8.15 Uhr leichter BN |
| 22. | In der Früh zeitweise leichter BN. Nachdem in den letzten Tagen und Wochen vor allem Rumänien von schweren Überschwemmungen, welche bislang bereits 28 Todesopfer gefordert haben, betroffen war, wird nun der Alpenraum, vor allem Kärnten und die Zentralschweiz von sintflutartigen Regenfällen heimgesucht. Hier kommen drei Menschen ums Leben. Auch am bayerischen Alpenrand spitzt sich die Hochwassersituation zu. |
| 23. | Um 5.32 Uhr MESZ wird in Kempten, am Vormittag dann im Landkreis Oberallgäu, im weiteren Tagesverlauf auch in zahlreichen weiteren bayerischen Landkreisen der Katastrophenalarm ausgelöst. Die Iller erreicht in Kempten um 15.15 Uhr mit 6.43 Meter einen neuen historischen Höchststand, welcher 22 Zentimeter über dem Pfingsthochwasser von 1999 liegt. Garmisch-Partenkirchen ist von der Außenwelt abgeschnitten. In Vorarlberg und in der Zentralschweiz kommt es zu verheerenden Überschwemmungen mit Rekordschäden. In den letzten 48 Stunden wurden großflächig Regenmengen von mehr als 150 Liter/m² verzeichnet. Auch im baden-württembergischen Teil des Allgäus kommt es zu Überflutungen. In Wangen-Epplings liegt der Pegel mit 3,49 Meter um 6.20 Uhr nur drei Zentimeter unter dem Pfingsthochwasser von 1999, wobei in den Stunden davor ein derart rasanter Pegelanstieg wie nie zuvor registriert wurde. Die Schäden halten sich durch den in den letzten Jahren deutlich verbesserten Hochwasserschutz allerdings in Grenzen. Während am Alpennordrand extreme Regenmengen verzeichnet werden, nehmen die verheerenden Waldbrände auf der Iberischen Halbinsel immer schlimmere Formen an. In Portugal sind bereits rund 200.000 Hektar und in Spanien rund 100.000 Hektar Wald den Flammen zum Opfer gefallen und mindestens 16 Menschen getötet worden. |
| 24. | ca.4.45 bis ca.6.30 Uhr leichter bis mäßiger BN. Die Hochwasserwelle hat mittlerweile die Unterläufe von Iller, Lech, Isar und Inn sowie die Donau, ab Ulm flussabwärts erreicht. Am Mittag wird an der Iller in Neu-Ulm mit 7,25 Meter ein noch um rund 30 Zentimeter höherer Stand als beim Pfingsthochwasser 1999 verzeichnet. Auch in Bad Tölz, Mühldorf am Inn und andernorts in Bayern werden die Hochwassermarken von 1999 überschritten. An den Ufern des Bodensees müssen riesige Treibholzfelder entfernt werden. Die Münchner Rück und die Allianz gehen davon aus, dass sich die Schäden in etwa auf dem Niveau des Pfingsthochwassers von 1999 bewegen. In der Schweiz und in Vorarlberg werden mit mindestens 320 Millionen bzw. 250 Millionen die Schadenssummen von 1999 bei weitem übertroffen. Während in Süddeutschland keine Todesopfer zu beklagen sind, kommen hier neun Menschen ums Leben.
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| 25. | Während sich die Hochwasserlage in der Schweiz und in Vorarlberg sowie an der Iller und im westlichen Bayern weiter entspannt, herrscht in fünf Landkreisen Ostbayerns sowie in Ingolstadt immer noch Katastrophenalarm. An der Isar spricht man vom schlimmsten Hochwasser seit mindestens 40 Jahren. In Vorarlberg sind nach wie vor zahlreiche Straßen und Bahnlinien gesperrt, einige davon noch wochen- oder gar monatelang, so unter anderem auch die Straße ins Silbertal und die Arlbergschnellstraße. Gargellen ist nach wie vor, wohl auch noch für längere Zeit, von der Außenwelt abgeschnitten. |
| 26. | Die Hochwasserlage entspannt sich nun allmählich auch in Südostbayern. |
| 27. |
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| 29. | "Katrina", der schwerste jemals verzeichnete Hurrikan, zieht mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 234 km/h und sintflutartigen Regenmengen über den Südosten der USA. Besonders betroffen ist New Orleans, mit 470.000 Einwohnern die größte Stadt im US-Bundesstaat Louisiana, die größtenteils unter dem Meeresspiegel liegt. Bei der schlimmsten Naturkatastrophe der Vereinigten Staaten kommen mehr als Tausend Menschen ums Leben, über eine Million Menschen verlieren ihr Zuhause und es entstand Sachschaden von etwa 200 Milliarden US-Dollar.
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| 30. |
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| 31. | In der Früh hochnebelartige Bewölkung
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* erst seit 2010 verfügbar
Stand: 18.01.2026 - 10:49 Uhr
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