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Monatsansicht der Wetterstatistik für Januar 2003

TemperaturMinima: -14,7°C (13.)Maxima: 12,0°C (02.)Amplitude: 26,7°CMittelwert: -1,14°C
Temperaturminimum≥ 5°C: 3 Tage≥ 10°C: 0 Tage≥ 15°C: 0 Tage≥ 20°C: 0 Tage
Temperaturmaximum≥ 10°C: 1 Tage≥ 15°C: 0 Tage≥ 20°C: 0 Tage
LuftfeuchtigkeitMinima: 39% (02.)Maxima: 100% (7 Tage)Amplitude: 61%Mittelwert: 86,8%
LuftdruckMinima: 993 hPa (02.)Maxima: 1036 hPa (24.)Amplitude: 43 hPaMittelwert: 1015,4 hPa
Niederschlag≥ 10mm: 1 Tage≥ 2,5mm: 8 Tage≥ 1mm: 13 Tage≥ 0,1mm: 21 TageGesamt: 61,7 mm
Höchste Niederschläge
  • 13,2 mm (02.)
  • 9,2 mm (03.)
  • 8,0 mm (23.)
  • 6,5 mm (13.)
  • 4,5 mm (04.)
  • 4,3 mm (28.)
TageskategorienSommertage: 0Hitzetage: 0Frosttage: 25Eistage: 11Kalte Tage (≥ -10°C): 4
Tage mit Schneefall: 19Tage mit Schneedecke: 21Tage mit Hagel: 0Tage mit Graupel: 2Höchste Schneehöhe: 14 cm (31.)
Tage mit Gewitter: 2Tage mit Glatteis: 0 *Tage mit Eisglätte: 8 *Tage mit Schneeglätte: 0 *
Tage mit Reif: 0Tage mit Raureif: 3Tage mit Tau: 0Tage mit Föhn: 0 *Tage mit Föhn am Alpenrand: 0 *
Heitere Tage: 1Trübe Tage: 17Tage mit Nebel: 4Tage mit Alpensicht: 6
Mittlere Bedeckung6,39 Achtel = 79,8%
Sonnenscheindauer49,1 Stunden
Min. Erdbodentemp.-17,2°C (12.)
Wind Maximum10,0 Bft (02.)
Wind Mittelwert1,60 Bft
Höchste WindstärkenWS 0 oder 1: 13WS 6 oder mehr: 6WS 8 oder mehr: 2 [02. (10), 28. (8)]
WindverteilungSüdwest: 30%; Ost: 15%; West: 13%; Windstille: 12%; Nordost: 11%; Süd: 9%; Nord: 4%; Nordwest: 4%; Südost: 2%
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01.An der Wetterzentrale in Bad Schussenried werden bereits die ersten blühenden Schneeglöckchen gesichtet, Wochen früher als normalerweise.
02.Cb-1, 18.17-18.21 (NW-NE); von 20.08 Uhr bis 21.45 Uhr wiederholt Windböen der Stärke 8 bis 9, um 21.36 Uhr auch einzelne Böen der Stärke 10 bis 11. Auf dem Feldberg werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 194 km/h gemessen. Das Orkantief "Calvann" verursacht nach Angaben der Münchner Rückversicherung allein in Süddeutschland Schäden von mehr als 100 Millionen Euro. Stärker betroffen sind auch die Landkreise, Sigmaringen, Biberach und Alb-Donau. So verursacht eine Windhose in Pfraunstetten, nordöstlich von Ehingen, und in Erbach einen Schaden von rund 3 Mio. Euro (s. auch SZ, UL und EHI v. 04.01.03). Nach Angaben von BW Agrar (02/03) beläuft sich der Sturmholzanfall jedoch "nur" auf gut ein Prozent der Mengen von Orkan "Lothar". Gleichzeitig steigen aufgrund der anhaltenden Regenfälle in der Mitte Deutschlands die Wasserpegel zahlreicher Flüsse. Auch aus Spanien, Portugal, Italien, Frankreich, Großbritannien und Belgien werden teils chaotische Wetterverhältnisse gemeldet.
    03.An Rhein, Main, Mosel, Elbe und Moldau verschärft sich die Hochwasserlage.
    04.Die Hochwasserlage spitzt sich weiter zu.
    05.Die Hochwasserpegel steigen weiter. Besonders betroffen ist Wertheim am Zusammenfluss von Main und Tauber sowie Nordbayern, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. In Thüringen ist das Hochwasser nach Angaben des dortigen Umweltministers eines der schlimmsten der vergangenen Jahrzehnte.
    06.Durch die trocken-kalte Witterung sinken die Pegel bzw. steigen langsamer oder weniger stark als erwartet.
    07.In den Hochwassergebieten entspannt sich die Lage weiter. Durch den Sturm "Calvann" und das Hochwasser kamen in Deutschland fünf Menschen ums Leben.
    11.Der Eisdienst des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg meldet, dass "die andauernde Starkfrostperiode mit Temperaturen unter minus 30 Grad im nördlichen Ostseeraum zu einer für die Jahreszeit extremen Eisbedeckung" geführt hat. Die Eisfläche sei um 40 Prozent größer als im Januar üblich, meldet der Leiter des Eisdienstes. Ähnlich stark vereist war die Ostsee zuletzt im März 1994 sowie im Februar 1996.
    15.abd leichter bis mäßiger BN
    • Eisglätte12 spõtnm-n
    • Nebel
    16.v24 aufkommender mäßiger bis starker BN
    • Eisglätte1 n-vm
    17.N-vm mäßiger bis starker BN. Ab dem späten Vormittag HN, der sich ab 13.45 Uhr zeitweise etwas auflockert und gg.18.00 Uhr rasch vollständig auflöst. Frühabends erneut aufkommender BN
    • Eisglätte12 anh
    • Nebel
    • Raureif01 anh
    18.v24 aufkommender BN
    • Eisglätte12 n-vm
    • Nebel
    • Raureif01 n-vm
    19.n-vm BN, der sich gg. 10.15 Uhr allmählich auflöst. Zwischen 15.25 Uhr und abd erneut zeitweise leichter bis mäßiger BN.
    • Eisglätte01 anh
    • Nebel
    • Raureif1 n-m
    20.Föhn am Alpenrand
    • Eisglätte01 n-vm+abd-n
    21.Föhn am Alpenrand
    • Eisglätte01 n-vm+abd-n
    22.
    • Eisglätte01 n-vm
    28.Cb-1, 11.11 (NW, begleitet von einzelnen Windböen der Stärke 8)
      30.In weiten Teilen Europas führen Schnee und Eis zu teils chaotischen Straßenverhältnissen. Allein in Deutschland werden Tausende von Unfällen registriert. Auf der A 8 kommt der Verkehr zwischen Ulm und Kirchheim/Teck völlig zum Erliegen. Die Autofahrer sitzen bis zu 18 Stunden im Stau.
      31.s. Vortag!

      * erst seit 2010 verfügbar

      Stand: 22.01.2026 - 05:55 Uhr

      bis